Ich, Josef Hilpold

Wie die meisten von uns, wurde ich eines Tages in diese Welt hineingeboren, und zwar in der Bischofsstadt Brixen in Südtirol. Soweit ich informiert bin, soll es der 11. März 1982 gewesen sein. Auf alle Fälle war es ein guter Tag für mich!

  

Als Kind bestieg ich nicht jeden Berg, denn das tun Kinder kaum einmal. Aber ich widmete mich mit Leidenschaft dem Besteigen von Bäumen; einfach nur hoch genug mussten sie sein! Irgendwann einmal machte dann meine Familie einen Sonntagsausflug, der in den Dolomiten endete, genau genommen auf dem Sellajoch. Dort, gerade unterhalb des mächtigen Langkofels, gibt es eine wunderbare Ansammlung von Felsblöcken in allen Größen; die sogenannte Steinerne Stadt. Nachdem ich in dieser Märchenlandschaft einen ganzen Tag alleine und ohne Seil herumgestiegen war, wusste ich so ziemlich genau, wo meine weitere Reise hingehen sollte.

  

Mit 17 Jahren besuchte ich meinen ersten richtigen Kletterkurs. Ich lernte, dass man eigentlich nicht alleine und ohne Seil herumsteigen sollte. Solche Exkursionen wären, wenn überhaupt, erst später einmal in Betracht zu ziehen. Mit einem Rucksack voll Fachwissen und der dazugehörigen Ausrüstung schwang ich mich auf meine Vespa (dem klassischen Motorrad der italienischen Bergsteiger) und fuhr damit über das Sella- und das Grödnerjoch von einer Wand zur anderen.

  

Bald schon hatte ich den richtigen Führerschein in der Tasche und urplötzlich schrumpften die Distanzen; die Eisriesen der Westalpen waren in „gefährliche“ Nähe gerückt! Aber auch diese Welt wurde bald schon zu klein für mich. Mit gerade einmal 22 Jahren auf dem Buckel zwängte ich mich in die schmalen Sitze der billigen Flugklasse und bereiste Asien, Amerika und Afrika, um mich dort an den verschiedensten Bergen zu versuchen.

Ich hatte mich inzwischen entschlossen in den Bergen zu bleiben. Sich dort permanent aufhalten kann allerdings nur, wer genügend Geld hat. Da mein Geldbeutel wieder einmal leer war, entschied ich mich für die Bergführerausbildung, die ich mit 23 Jahren begann und zwei Jahre später als staatlich geprüfter Berg- und Skiführer abschloss. Es galt noch meinen Elektrikerberuf an den Nagel zu hängen, um voll eintauchen zu können in eine Welt, in der ich mich wohl fühlte und in der ich mich für den Rest meines Lebens aufhalten wollte.

  

Nun begleite ich Menschen in die Berge, habe große Freude daran und gebe mir immer Mühe, meinen Kunden all die Abenteuer näher zu bringen, die ich selbst erlebt und genossen habe.

Die Berge sind große Lehrmeister, doch ist es oft schwierig ihre Sprache zu verstehen. Und gerade das ist es, was ich Ihnen lehren möchte: die Sprache der Berge. Denn sie lenkt uns, verbindet Leidenschaft und Schönheit, Anstrengung und Zufriedenheit, sie schenkt uns das tiefe Erleben, nach dem wir so oft suchen, ohne es wirklich zu finden. Meine Bergleidenschaft hat mir nicht nur die schwierigsten Routen in den steilsten Wänden beschert, sondern einen tiefen inneren Frieden und die Dankbarkeit für jeden Tag, den ich dort oben alleine oder mit Kundschaft erleben darf.

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